S. Bang Pfeifen

S. Bang

Wozu gelebte Leidenschaft führen kann, zeigt uns wunderbar die Geschichte von Svend Bang. Bang eine Ausbildung als Elektriker gemacht und bei W.O. Larsen gearbeitet, als er sich entschied, einen Tabakhandel zu eröffnen. Problem war nur: Bang konnte keine Pfeifen bauen. „Was nun?“, dachte er sich und beschloss, Hilfe einem anderen Elektriker zu holen: Per Hansen. Warum ausgerechnet noch einen Elektriker, werden Sie sich fragen. Nun, Hansen hatte mit gerade einmal 22 Jahren schon für Hans Hartmann und Preben Holm gearbeitet, entsprechend groß war sein Talent. Nach kurzer Zeit stieß mit Ulf Noltensmeier, ein studierter Soziologe, ein weiter Schüler Preben Holmes dazu und das Team war vollständig.

Sofort beginnen Hansen und Noltensmeier mit dem Aufbau der Marke S. Bang. Höchste Qualität trifft hierbei auf perfekte Raucheigenschaften und wunderschöne Maserungen. Gewagte Designs sucht man allerdings vergeblich. Bang fühlt sich den Großmeistern der dänischen Klassik verpflichtet, vor allem Sixten Ivarsson. Sie standen - und stehen noch immer - in regem Austausch mit all den bekannten Gesichtern, die sie damals in der Werkstatt von Preben Holm kennen lernen und schnell war die Marke S. Bang da, wo sie hin wollte. 1984 übernehmen Ulf und Per die Firma und den Namen Bang und verbieten Svend Pfeifen unter seinem Namen zu verkaufen. Seitdem haben die beiden ihre Arbeit immer weiter verfeinert und gelten heute, nicht ohne Grund, als Mitglieder der Elite unter den Pfeifenmachern.