Peterson Hyde Park

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Beschreibung

Nimmt man den Peterson Hyde Park zur Hand, dann sieht man eine recht unscheinbare Dose und weiß nicht genau, was man nun erwarten soll. Ein schlichtes weißes Etikett mit dem Peterson-Schriftzug, Thinking Man und der Name Hyde Park in Blockschrift. Kleiner und fast zu übersehen ist die kurze und prägnante Tabakbeschreibung: Ein traditioneller englischer Blend aus hellen und geräucherten Virginias und etwas Burley. So weit, so gut, aber wirklich etwas vorstellen kann man sich darunter immer noch nicht recht.

Beim Öffnen der Dose steigt einem ein süßlicher, aber schwerer Duft in die Nase. Da ist etwas, aber was genau, lässt sich im ersten Moment nicht wirklich ergründen. Auch nach einigen weiteren Versuchen mit dem „Riechkolben“ ist man nicht wirklich schlauer, also widmen wir uns erst einmal dem Tabakbild.

Vor uns liegt eine mittel- bis dunkelbraune Mixture mit einigen goldgelben Sprenkeln und neben den gewöhnlichen Loose und Ribbon Cuts findet man große Stücke von Roll Cakes - sehr interessant, wenn auch womöglich etwas zu feucht. Aber jetzt sind wir neugierig und warten möchten wir auch nicht, bis der Hyde Park etwas angetrocknet ist. Also ab in die Pfeife, und das ist erstaunlich leicht zu machen, vor allem ist der Tabak trotz seiner leichten Feuchte nicht klebrig. Das erste Feuer nimmt der Peterson Hyde Park gut an - und sofort ist da wieder diese unbekannte Komponente. Klar, die süßen Virginias, aber eben auch dieses Etwas, einer leicht säuerliche Note.

Jetzt wollen wir es wissen. Ein zweites mal das Feuerzeug entzünden, nun ist es nicht säuerlich, eher floral, erinnert an Veilchen oder Frühlingsblumen, leicht und unaufdringlich. Der Eindruck verfestigt sich, ja, da sind florale Noten, nein, es ist keine Seife aus Omas Schrank, wie man es dieser Tabakart gern mal, halb im Scherz und halb im Ernst, nachsagt. Auch wenn uns das nicht wirklich gestört hätte, denn Lakelands gehören auf jeden Fall immer in unsere Tabakbar zuhause, und je floraler, desto besser. Aber das lassen wir einmal außen vor. Der Peterson Hyde Park ist sehr milde im Geschmack, aber deutlich in den Nuancen. Niemals verschwindet der Virginia hinter dem Floralen oder umgekehrt, sie gehen Hand in Hand.

Während der letzte Satz geschrieben wurde, haben wir die Hälfte der Füllung erreicht und der Geschmack hat nicht ein bisschen nachgelassen. Die Aromen wechseln sich jetzt ab und treten nun nacheinander hervor, ohne dabei den jeweils anderen zu überdecken. Was neu dazu kommt, ist die nussige Note des Burleys; der Hyde Park wird wirklich nicht langweilig. Wir beginnen ein wenig zu träumen, die Gedanken schweifen ab, weg aus der Raucherlounge hin zum nächsten Urlaub, der Bank im Garten; man kommt ins Gespräch mit Kollegen und Kunden, spricht über dies und das oder - wie man so schön sagt - „Gott und die Welt“. Der Hyde Park glimmt friedlich in der Pfeife, wird nicht heiß und ist dabei nicht aufdringlich, verlangt keine Konzentration. Die Raumnote ist genau wie der Tabak, angenehm wahrnehmbar. Auch die Damen in der Raucherlounge finden nur positive Worte. Gegen Ende der Pfeife nimmt die Stärke merklich zu, ist aber nicht überbordend. Wir würden sie anfangs als milde und gegen Ende als Medium einschätzen.

Der Peterson Hyde Park ist eine echte Empfehlung, für alle, die englische Tabake mögen, und natürlich ein absoluter Einsteigertabak in die Welt der Lakelands.

Produkteigenschaften

SchnittBroken Flake
KategorieEnglish Aromatic
Zutaten
  • Burley
  • Virginia
Stärkestark
Raumduftmild
Aromamild

Kundenbewertungen

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