Missouri Meerschaum Maiskolbenpfeifen

Die Erfolgsgeschichte der Pfeifen aus Maiskolben begann im Jahr 1869. Laut Firmenlegende wurde der holländische Einwanderer Henry Tibbe von einem Nachbarn angesprochen, der sich eine Pfeife aus einem Maiskolben geschnitzt hatte, ob er mit seine Drehbank weitere anfertigen könnte. Als er sah, dass seine Pfeifen sich großer Beliebtheit erfreuten, beschloss Henry, sich ganz auf die Fertigung von Pfeifen zu konzentrieren.

Seit 1907 heißt die Firma „Missouri Meerschaum Company“ und spielt damit auf das Mineral Meerschaum (Sepiolith) an, das sich, nach Tibbes Ansichten, durch die gleichen Eigenschaften wie seine „Corn Cobs“ auszeichnet. Durch die poröse Struktur des Maiskolbens nimmt dieser mehr Kondensat auf als Bruyère und verhält sich so ähnlich dem Meerschaum.

Lange standen die Pfeifen von Missouri Meerschaum unter dem Vorwurf Wegwerfpfeifen zu sein, was allein auf ihrem günstigen Preis fußt, aber keinerlei faktische Grundlage hat. Bei derselben Pflege, die der Pfeifenfreund seinen Bruyèrepfeifen entgegenbringt, haben „Corn Cobs“ eine ähnliche „Lebenserwartung“ und lassen sich auch genauso gut rauchen. So sind sie eine gute Wahl zum Einstieg, da besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis ins Auge sticht. Aber auch erfahrene Pfeifenraucher schätzen die „Corn Cob“ als eine simple aber verlässliche Pfeife, die zu jeder Lebenslage passt.